zu: 3Oh!3
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Dass sich Künstler ein Alter Ego erschaffen, ist grundsätzlich nichts Schlechtes. Doch was bei Lady Gaga aus New York hervorragend funktioniert, hat sich bei The Boss Hoss aus Berlin längst abgenutzt. Die zerschundenen Jeans weisen darauf hin, dass die sieben Jungs viel zu lange im Cover-Sattel gesessen haben. Originalität? Fehlanzeige. Alles wirkt kopiert und einstudiert. Mit Fluppe im Mundwinkel, weißen Unterhemden und Cowboyhüten stehen sie auf der Bühne wie billige Kopien alter Westernhelden. Welthits wie "I Say A Little Prayer" werden in die ewig gleichen Rhythmusstrukturen gepresst und mit überzogenem Redneck-Slang präsentiert. Das ist schon lange nicht mehr lustig, sondern langweilig und nervig wie alter Kautabak zwischen den Zähnen.
Video-Tipp: "Hot In Herre" von The BossHoss
Doc Friday, 47 Jahre, 1 Beiträge
11.03.2010 | 11:08
BossHoss geht immer noch ab
Mal wieder so ein abgehobener Beitrag. Abnutzen tut sich natürlich alles. Aber die Konzertbesucher findens immer noch geil. Ausserdem gibts inzwischen viel eigenes Material und mehr >>
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